FoodCoop Regensburg

Die Food Cooperation – Gemüse vom Bauern ohne Umweg über den Supermarkt

Das Konzept

Die Idee hinter der Food Cooperation in Regensburg ist denkbar einfach:
Eine Gruppe tritt gemeinsam als Großabnehmer gegenüber den lokalen Produzenten auf und zwar so, dass beide Seiten davon profitieren.

Die Beweggründe

Die FoodCoop soll kein ganzheitlicher Ersatz für alle Supermärkte & Co. darstellen, es ist kein Revolutionsverein gegen internationale Konzerne und auch keine Versammlung der Frutarier.
Es geht darum, sich bewusst gesund mit frischen und leckeren Lebensmitteln zu ernähren. Dass dadurch die lokalen Produzenten unterstützt und zusätzlich die Umwelt geschont wird, ist ganz im Sinne des Transition Town Movements.

Das Food in FoodCoop

Es wird unterschieden zwischen den Gruppen „Gemüse“ und „Zusatzprodukte“.
Unter „Gemüse“ fällt alles was die lokalen Bauern anbauen und eben was gerade in Saison ist. Ob Wurzel- und Knollengemüse wie Kartoffeln, Karotten, Sellerie, Kohlrabi oder Radieschen, über Kopfsalat und Rotkohl bis hin zu Gurken und Tomaten findet man hier so ziemlich alles an Gemüse, was in Deutschland wächst.

Unter die Sparte „Zusatzprodukte“ fällt wiederum alles, was nicht unter „Gemüse“ passt. Neben ein paar Klassikern wie frisch gebackenem Bauernbrot, Eiern von glücklichen Hühner und Käse gibt es auch einige sich ständig ändernde Wochenangebote, zum Beispiel Äpfel und anderes Obst, frischen Honig und direktgepresste Säfte.

Vorteile für Mitglieder der FoodCoop

Die Vorteile sind einfach und klar: Frische Lebensmittel, die ohne Chemie und Zusätze lokal produziert wurden zu einem Preis, bei dem Bioläden selten mithalten können.

Vorteile für die regionalen Produzenten

Die Bauern in der Region haben meist schlicht und einfach nicht die Größe, um für die Supermarktketten als Lieferanten in Frage zu kommen, denn im Preiskampf mit den Superfarmen aus Spanien, Neuseeland oder auch Brasilien können sie einfach nicht mithalten. Zusätzlich fehlt oft das Kapital, um den strengen Auflagen der Bio-Verbände zu entsprechen und so an feste Absatzverträge mit normalen Großabnehmern zu kommen.
Neben den hauseigenen Hofläden und Bioeinzelkaufläden bleiben den Bauern oft nur noch Wochenmärkte u. ä., um ihre Ware zu verkaufen.
Dabei gibt es aber ein Problem: Was wie viel gekauft wird, kann vorher niemand sagen. Somit besteht immer das Risiko, dass der Bauer rote Zahlen schreibt. Um diese Ungewissheit zu decken, setzt er einen höheren Preis an und startet somit einen Teufelskreis.

Genau hier setzt die Food Cooperation an, indem sie den Bauern einen dauerhaften, festen Absatz garantiert. Dadurch kann der Bauer besser planen, hat mehr Sicherheit und kann schlussendlich somit einen besseren und fairen Preis anbieten.

Weitere Infos: FoodCoop