Wiederverwendung

Produkte weiterzuverwenden statt wegzuwerfen, ist ressourcenschonend und damit nachhaltig.

Wenn man sich selbst entschließt, funktionelles Gebrauchtes zu verkaufen oder zu spenden, statt wegzuwerfen, kann man ebenfalls „Nachhaltigkeitspunkte“ sammeln.

Produkte, die ich nicht mehr will:

Oft will man Dinge nicht mehr haben, weil man sie nicht mehr schön findet. Manchmal kauft man auch Produkte, die man dann doch nicht so oft nutzt, wie man das vorhatte.
In solchen Fälle ist es nachhaltig, beispielsweise Kleidung, Lebensmittel und Möbel weiterzugeben. Andere freuen sich oft noch sehr über Dinge, die bei einem selbst nur verstauben und im Weg rumstehen!

Produkte, die ich benötige:

Steht eine Neuanschaffung an, so kann man für sich überlegen: Tut es statt etwas Neuem auch etwas Gebrauchtes? Oft gibt es ausgefallene und originelle Dinge wie z. B. Möbel sehr günstig. Wer ist nicht schon staunend über einen Flohmarkt gegangen? Was es da manchmal an Vielfalt gibt, findet man nicht immer im Laden.

Produkte, die kaputt sind:

Ist etwas kaputt, kann man es eventuell selbst reparieren, z. B. Kleidung flicken. Etwas schwieriger wird es bei Elektrogeräten. Daran sollte man nur mit entsprechendem Know-How arbeiten, sonst gefährdet man sich. Gut, dass es das RepairCafe von Transition gibt. Dort trifft man Tüftler und Bastler, die helfen und dafür nicht mal Geld verlangen. Gegen eine Spende dürfte aber niemand etwas einzuwenden haben.

Produkte, die irreparabel sind:

Irreparable Produkte sollten dem Recyclingkreislauf zugeführt werden. So können die Rohstoffe wieder verwendet werden. Infos dazu gibt es in Regensburg beim Städtischen Recyclinghof. Es gibt in Regensburg keine Sperrmüllabfuhr. Aber: Haushaltsgroßgeräte und metallischen Sperrmüll werden nach Terminabsprache mit dem städtischen Fuhramt unter Telefon 0941/507-2705 abgeholt (Quelle: Sperrmüll).

Produkte, die man mit anderen teilen kann:

Ein Auto, ein Fahrrad oder sogar einen Garten zu teilen, ist erstmal ein nicht so naheliegender Gedanke. Wenn man aber realistisch überlegt, wie oft man etwas nutzt, und wie viele Kosten und Arbeit es verursacht, so ist Sharing eine sehr attraktive Variante. Wenn man beispielsweise als Student in Regensburg wohnt, kann man öffentliche Verkehrsmittel umsonst nutzen oder mit dem Fahrrad alles in recht kurzer Zeit erreichen (oft sogar schneller als auf vier Rädern!). Benötigt man also nur gelegentlich ein Auto, so kann man über Car-Sharing nachdenken: Darüber lässt sich bequem ein Auto online buchen, ohne sich Gedanken um Anschaffung, Reaturen, TÜV und Parkplatz zu machen.

Natürlich kommt es immer auf die eigenen Bedürfnisse an. Aber es lohnt sich darüber nachzudenken, ob Sharing nicht eine nachhaltigere Alternative ist.