Fair Teilen statt Wegwerfen

In der Regensburger Innenstadt gibt es durchaus einige Möglichkeiten Essen zu gehen. Von edlen Restaurants, über gemütliche Biergärten bis zu etlichen Imbissen und Fast Food Lokalen. Doch der billigste Weg an Essen zu kommen, befindet sich in der Obermünsterstrasse, nicht weit entfernt von den großen Kaufhäusern. Man trifft auf ein Gebilde aus Holzbrettern, dass durch Blumenkästen verschönert wurde. Ein bunt bemaltes Schild gibt Aufschluss: Es handelt sich um einen „24h Fair-Teiler“. Das bedeutet hier kann jederzeit ungenütztes Essen abgegeben und genommen werden. Doch wie kann das funktionieren?

Wohl jeder hat in seinem Küchenschrank noch die ein oder andere Dose stehen von der man nicht mehr genau weiß, warum man sie gekauft hatte. Doch Geschmäcker sind verschieden und so kann ein ungeliebtes Überbleibsel für jemand anderen eine Delikatesse darstellen. Der Fairteiler birgt die Möglichkeit Schränke zu leeren undMägen zu füllen.

Denn Essen ist zu schade um es wegzuwerfen. Bis das Essen in der Einkaufstüte oder im Kühlschrank landet mussten schon einige Ressourcen, viel Energie und Aufwand inverstiert werden. Fair zu teilen ist der eindeutig nachhaltigere Weg, auch wenn das Vermeiden von Essensresten natürlich der beste Weg ist.

Der Fairteiler ist ein Projekt der Transition Regensburg Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat das Leben in Regensburg nachhaltiger zu machen. Deshalb steht der Fairteiler auch direkt vor dem Umsonstladen Wechselwelt, der nach einem ganz ähnlichen Prinzip funktioniert, sich aber nicht nur auf Lebensmittel beschränkt.

Dieser Winkel Regensburgs bildet einen Kontrast zu dem Überfluss um ihn herum, der den Fairteiler erst möglich macht.